Wie viel verdient man in der allgemeinen Verwaltung?

Leider haben sich nicht genügend Verwaltung Mitarbeiter Wohnung an unserer Vergütungsumfrage 2013 beteiligt, so dass wir kein ausreichendes Datenmaterial haben, um seriöse Aussagen zur Vergütung zu machen. Wir bitten in diesem Zusammenhang alle Kollegen, sich zukünftig an solchen Umfragen zu beteiligen, damit alle von den Ergebnissen profitieren können.

Andere Informationsquellen:

In der Spielzeit 2012/13 arbeiteten 1.691 Mitarbeiter der allgemeinen Verwaltung an deutschen Stadt-, Staats- und Landestheatern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Minus von 0,59 % (1.701 Personen).

Die Gesamtausgaben der Theater für die 1.691 Mitarbeiter der allgemeinen Verwaltung lagen bei 79.970.000 Euro. Pro Kopf ergeben sich daraus jährliche Ausgaben von 47.292 Euro.

Wenn man die Arbeitgeberausgaben abzieht und 13 Monatsgehälter annimmt, verdienen Mitarbeiter der allgemeinen Verwaltung am Stadt-, Staats oder Landestheater in Deutschland durchschnittlich ungefähr 2.728 Euro brutto pro Monat.

Im Vergleich zur vorherigen Spielzeit sind die Gehälter pro Kopf um 4,36 % gestiegen. Das ist mehr als die durchschnittliche Lohnsteigerung aller Theaterberufe (ca. 3,1 %)
Quelle: Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins 2012/13, Stand: 01.09.2014

Wie viel verdient ein Tänzer?

Leider haben sich nicht genügend Tänzer an unserer Vergütungsumfrage 2013 beteiligt, so dass wir kein ausreichendes Datenmaterial haben, um seriöse Aussagen zur Vergütung zu machen. Wir bitten in diesem Zusammenhang alle Kollegen, sich zukünftig an solchen Umfragen zu beteiligen, damit alle von den Ergebnissen profitieren können.

Andere Informationsquellen:

In der Spielzeit 2012/13 arbeiteten 1.403 Tänzer an deutschen Stadt-, Staats- und Landestheatern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 1,01 % (1.389 Personen)

Die Gesamtausgaben der Theater für die 1.403 Tänzer lagen bei 64.123.000 Euro. Pro Kopf ergeben sich daraus jährliche Ausgaben von 45.704 Euro.

Wenn man die Arbeitgeberausgaben abzieht und 13 Monatsgehälter annimmt, verdienen Tänzer am Stadt-, Staats oder Landestheater in Deutschland durchschnittlich ungefähr 2.637 Euro brutto pro Monat.

Im Vergleich zur vorherigen Spielzeit sind diese Gehälter damit pro Kopf um 0,29 % gesunken. Das ist deutlich schlechter als die durchschnittliche Lohnsteigerung aller Theaterberufe (ca. 3,1 %)
Quelle: Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins 2012/13, Stand: 01.09.2014

Wie viel verdient das Hauspersonal?

Leider haben sich nicht genügend Mitglieder des Hauspersonals an unserer Vergütungsumfrage 2013 beteiligt, so dass wir kein ausreichendes Datenmaterial haben, um seriöse Aussagen zur Vergütung zu machen. Wir bitten in diesem Zusammenhang alle Kollegen, sich zukünftig an solchen Umfragen zu beteiligen, damit alle von den Ergebnissen profitieren können.

Andere Informationsquellen:

In der Spielzeit 2012/13 arbeiteten 2.222 Personen als Hauspersonal an deutschen Stadt-, Staats- und Landestheatern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Minus von 2,11 % (2.270 Personen).

Die Gesamtausgaben der Theater für die 2.222 Mitglieder des Hauspersonals lagen bei 54.860.000 Euro. Pro Kopf ergeben sich daraus jährliche Ausgaben von 24.689 Euro.

Wenn man die Arbeitgeberausgaben abzieht und 13 Monatsgehälter annimmt, verdienen Mitglieder des Hauspersonals am Stadt-, Staats oder Landestheater in Deutschland durchschnittlich ungefähr 1.424 Euro brutto pro Monat.

Im Vergleich zur vorherigen Spielzeit sind diese Gehälter damit pro Kopf um 3,77 % gestiegen. Das ist etwas mehr als die durchschnittliche Lohnsteigerung aller Theaterberufe (ca. 3,1 %)
Quelle: Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins 2012/13, Stand: 01.09.2014

Wie viel verdient ein Chormitglied?

Leider haben sich nicht genügend Chormitglieder an unserer Vergütungsumfrage 2013 beteiligt, so dass wir kein ausreichendes Datenmaterial haben, um seriöse Aussagen zur Vergütung zu machen. Wir bitten in diesem Zusammenhang alle Kollegen, sich zukünftig an solchen Umfragen zu beteiligen, damit alle von den Ergebnissen profitieren können.

Andere Informationsquellen:

In der Spielzeit 2012/13 arbeiteten 2.876 Chormitglieder an deutschen Stadt-, Staats- und Landestheatern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 0,24 % (2.869 Personen).

Die Gesamtausgaben der Theater für die 2.876 Chormitglieder lagen bei 138.753.000 Euro. Pro Kopf ergeben sich daraus jährliche Ausgaben von 48.245 Euro.

Wenn man die Arbeitgeberausgaben abzieht und 13 Monatsgehälter annimmt, verdienen Chormitglieder am Stadt-, Staats oder Landestheater in Deutschland durchschnittlich ungefähr 2.783 Euro brutto pro Monat.

Im Vergleich zur vorherigen Spielzeit sind diese Gehälter damit pro Kopf um 2,42 % gestiegen. Das ist etwas weniger als die durchschnittliche Lohnsteigerung aller Theaterberufe (ca. 3,1%)
Quelle: Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins 2012/13, Stand: 01.09.2014

Wie viel verdient ein Orchestermitglied?

Leider haben sich nicht genügend Orchestermitglieder an unserer Vergütungsumfrage 2013 beteiligt, so dass wir kein ausreichendes Datenmaterial haben, um seriöse Aussagen zur Vergütung zu machen. Wir bitten in diesem Zusammenhang alle Kollegen, sich zukünftig an solchen Umfragen zu beteiligen, damit alle von den Ergebnissen profitieren können.

Andere Informationsquellen:

In der Spielzeit 2012/13 arbeiteten 5.115 Orchestermitglieder an deutschen Stadt-, Staats- und Landestheatern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein plus von 0,31 % (5.099 Personen).

Die Gesamtausgaben der Theater für die 5.115 Orchestermitglieder lagen bei 315.310.000 Euro. Pro Kopf ergeben sich daraus jährliche Ausgaben von 61.644 Euro.

Wenn man die Arbeitgeberausgaben abzieht und 13 Monatsgehälter annimmt, verdienen Orchestermitglieder am Stadt-, Staats oder Landestheater in Deutschland durchschnittlich ungefähr 3.556 Euro brutto pro Monat.

Im Vergleich zur vorherigen Spielzeit sind diese Gehälter damit pro Kopf um 4,91 % gestiegen. Das ist deutlich mehr als die durchschnittliche Lohnsteigerung aller Theaterberufe (ca. 3,1%)
Quelle: Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins 2012/13, Stand: 01.09.2014

Verdienen beispielsweise die Darsteller, die keinen Anspruch auf die gesetzliche Arbeitslosenversicherung haben, genug, um sich in Zeiten von Arbeitslosigkeit selbst abzusichern?

32 Soziale Absicherung von angestellten Darstellern

Die Mehrheit der angestellten Darsteller aus Deutschland hat einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I. 45 (14 %) der befragten Darsteller wissen nicht, ob sie einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I besitzen; es scheint, als ob sie sich nicht ausreichend mit diesem Thema auseinandersetzen würden.

102 der Befragten haben keinen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung, wozu wahrscheinlich überwiegend Gastierende zählen, die die Anspruchsvoraussetzungen nicht erfüllen können – ein Sonderfall an deutschen Bühnen.
Dieser Gruppe ist es jedoch mit einem Medianeinkommen von 1.333 Euro, welches deutlich unterhalb des Wertes der angestellten Darsteller liegt, kaum möglich für Phasen der Arbeitslosigkeit privat Vorsorge zu treffen. Im Vergleich dazu, die von uns befragten Techniker ohne ALG I-Anspruch: Deren Medianeinkommen beträgt rund 200 Euro mehr, sodass sie besser für Phasen zwischen verschiedenen Gastverträgen selbst vorsorgen können.

Versicherungsstatus und soziale Sicherheit Tanz- und Theaterschaffender

29 Versicherungsstatur und soziale Sicherheit

Knapp 8 % der Befragten aus Deutschland gaben an ausschließlich selbstständig/freiberuflich tätig zu sein, aber dennoch Pflichtversicherte der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen (VddB) zu sein. Als pflichtversichert gelten jedoch laut VddB nur Personen, die an einer Mitgliedbühne abhängig beschäftigt sind, d.h. nicht selbstständig tätig sind. Das gilt für künstlerische Tätigkeiten und überwiegend künstlerische Tätigkeiten. Möglicherweise empfinden sich die Befragten (weil sie i.d.R. für verschiedene Auftraggeber/Arbeitgeber tätig sind) als Selbstständige/Freiberufler, obwohl sie in produktionsbezogenen Gastverträgen kurzzeitig angestellt tätig sind.

30 ALG-I Anspruch Tanz- und Theaterschaffender

11 % der Befragten aus Deutschland wissen nicht, ob sie Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben (ohne Studenten, Volontäre, Praktikanten).

31 Soziale Absicherung von selbstständigen_freiberuflichen Darstellern

66 % der befragten Darsteller aus Deutschland gaben an als Selbstständiger/Freiberufler am Theater tätig zu sein und durch die KSK versichert zu sein. 55 % sind als freiwilliges oder als Pflichtmitglied bei der VddB versichert (siehe Grafik „Versicherungsstatus und soziale Sicherheit Tanz- und Theaterschaffender“). Eine Schnittmenge von 36 % der Befragten ist bei beiden versichert, jedoch 16 % der Befragten sind gar nicht versichert oder gaben an, es nicht zu wissen. Die soziale Sicherung dieser Freischaffenden Tanz- und Theaterschaffenden ist demnach (durch ihre Tätigkeit am Theater) nicht gegeben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein nicht unerheblicher Anteil der Tanz- und Theaterschaffenden zu wenig über die eigenen Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherungsansprüche weiß.

Mit einem Medianeinkommen von 1.440 Euro sind die derzeitigen Rentenversicherungssysteme dennoch nicht ausreichend. Hier ein Beispiel: Sabrina ist 1985 geboren und hat mit 21 ihr Schauspielstudium (B.A.) absolviert. Mit einem derzeitigen Verdienst von 1.440 Euro und einem Renteneintritt in 2048 wird sie jedoch nur ca. 552 Euro Rente erhalten (Die Werte verstehen sich als Richtwerte von www.brutto-netto-rechner.info). Die von uns befragten selbstständigen/freiberuflichen Darsteller ohne soziale Absicherung (16 %) verdienen lediglich 1.250 Euro monatlich. Die Einzahlungen, die selbstständige/freiberufliche Darsteller leisten können sind demnach zu gering, um eine ausreichende Vorsorge für das Alter zu treffen.

Hat das Qualifikationsniveau einen Einfluss auf die Verdienstmöglichkeiten?

Bei der Auswertung der Umfrageergebnisse 2013 stellte sich die Frage, ob eine sogenannte theaternahe Ausbildung die Verdienstmöglichkeiten verbessert oder ob Quereinsteiger die gleichen Verdienstmöglichkeiten besitzen. Bei einer Stichprobe für Regisseure und Schauspieler ergaben sich keine eindeutigen Erkenntnisse. Vielmehr erhöht der Faktor Berufserfahrung im jeweiligen Beruf die Verdienstmöglichkeiten.

Gibt es regionale Unterschiede der Vergütungsstrukturen?

Im Rahmen dieser Umfrage wurden die ersten drei Ziffern der Postleitzahlen abgefragt, um regionale Unterschiede der Einkommen auszumachen. Auf Grund der deutschen Geschichte sind Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland, wobei Westdeutsche mehr verdienen, häufig anzutreffen. Bei unserer Umfrage waren für ausgewählte Stichproben keine markanten Differenzen ersichtlich. Auch ein Nord-Süd-Gefälle, wobei Süddeutsche mehr verdienen, ist für Tanz- und Theaterschaffende der Stichproben nicht zu bestätigen.

Zeichenerklärung und Methodik

Zeichenerklärung

Mit dem roten Ausrufezeichen wollen wir Datensätze kenntlich machen, bei denen nur wenige Aussagen zusammengefasst werden und daher möglicherweise zu Verzerrungen in der Darstellung führen.

Methodologie

Der Median beschreibt den Mittelwert, der robust gegenüber sogenannten Ausreißern ist. D.h. die Hälfte der Einkommen liegen unter, die andere Hälfte liegen über dem angegebenen Wert.

Wie berechnet man den Median? Man sortiert alle gegebenen Werte der Größe nach. Der mittlere der Werte ist der Median. Am einfachsten wird dies durch ein Beispiel verdeutlicht: Man hat fünf Zahlen 2, 4, 6, 12 und 1. Diese ordnet man der Größe nach, also: 1, 2, 4, 6, 12. Der Median ist dann einfach der mittelere der 5 Werte, also 4.

Alle Angaben werden ohne Nachkommastellen kaufmännisch gerundet dargestellt. Hierdurch kann es zu Rundungsdifferenzen kommen. Alle Einkommensangaben sind als Brutto-Monatseinkommen bei einer 40h-Woche dargestellt. Anhand der Fragen „Wie hoch war Ihr durchschnittliches Monats-Einkommen (brutto) aus Theatertätigkeit im letzten halben Jahr? – Monatlich in €“ und „Wie viele Stunden pro Woche arbeiten Sie durchschnittlich im Theaterbereich?“ wurde der jeweilige Stundenlohn errechnet. Um die Brutto-Monatseinkommen vergleichbar zu machen, wurden die Medianwerte für eine 40h-Woche dargestellt (Stundenlohn x 40 x 4). Für Freiberufler/Selbständige gelten die Angaben ohne Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer. Beachten Sie bitte die Unterschiede zwischen brutto für angestellte und brutto für selbstständige Tanz- und Theaterschaffende.